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Bindungstypen

"Bindung entsteht in der alltäglichen Begegnung von Eltern und Kind. Ein feinfühlig aufeinander abgestimmter Austausch etwa beim Füttern, Wickeln, Spielen, erhöht das gegenseitige Vertrauen und führt dazu, dass sich das Kind und die Eltern besser kennen lernen und das Kind sich bei seinen Eltern vertraut und sicher fühlen kann. Bindung könnte man also mit einem sicheren und gefühlvollen Band zwischen Elternteil und Kind vergleichen, das diese über Raum und Zeit unsichtbar miteinander verbindet."

Man unterscheidet zwischen 4 verschiedenen Bindungstypen:

  • sicher
  • unsicher - vermeidend
  • unsicher - ambivalent
  • desorganisiert


imageDer sichere Bindungstyp vermittelt dem Kind ein Gefühl von Vertrauen, gibt ihm das Gefühl, sicher und wertvoll zu sein, weil die Eltern eine feinfühlige Wahrnehmung haben und angemessen auf die Bedürfnisse des Kindes reagieren. Die Bezugsperson ist emotional und körperlich zugänglich.

 

 

 

 

 

 

 

Der unsicher - vermeidende  Bindungstyp gibt dem Kind das Gefühl, dass andere Menschen unerreichbar und abweisend sind. Wenn es eigene Bedürfnisse zurücksteckt, wird es nicht mehr zurückgewiesen. Diese Ansicht ist begründet auf dem unansprechbarem, unfeinfühligem und körperlich zurückweisendem Verhalten der Eltern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der unsicher - ambivalente Bindungstyp lässt das Kind seine Umwelt als manchmal liebevoll und schützend und manchmal feindlich und zurückweisend wahrnehmen. Das Kind weiß nicht, was es zu erwarten hat. Die Bindungsperson hat einen unvorhersagbaren Umgang mit dem Kind, gleichzeitig dominieren die elterlichen Bedürfnisse.

 

 

 

 

 

 

Der desorganisierte Bindungstyp vermittelt dem Kind ein das Gefühl, die Bezugsperson ist überwältigt von der Situation und sehr ärgerlich. Das Kind ist nicht fähig, seine Bedürfnisse befriedigt zu bekommen und weiß nicht wie es sich schützen kann. Die Bezugsperson hat einen ängstlichen Umgang mit dem Kind, bis hin zu Missbrauch und ist oft selbst traumatisiert.

 

16.11.10 20:07
 


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